FAQs

„Wie ist das Vorgehen, wenn eine Mitarbeiterin schwanger ist?

Mit Bekanntwerden der Schwangerschaft ist eine entsprechende Meldung an die zuständige Kontrollbehörde (Regierungspräsidium, Gewerbeaufsichtsamt) vorzunehmen. Zeitgleich darf die Mitarbeiterin keine Tätigkeiten mehr ausüben, die Leben und Gesundheit von Mutter und Kind gefährden könnten. In der Zahnheilkunde sind dies in erster Linie die Anfertigung von Röntgenaufnahmen und der Kontakt mit biologischen Arbeitsstoffen (Behandlung, Instrumentenaufbereitung, Reinigung).

Welche weiteren Tätigkeiten darunter fallen (Stehen, Heben, Tragen), ist in einer Gefährdungsbeurteilung zu ermitteln, die der Arbeitgeber durchführen muss. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, ein Beschäftigungsverbot aussprechen, wenn entsprechende Tätigkeiten verrichtet werden.

Weiterbeschäftigt werden darf die Mitarbeiterin an der Anmeldung oder der Verwaltung oder an anderen Arbeitsplätzen, von denen keine Gesundheitsgefährdung ausgeht. Ist kein entsprechender Arbeitsplatz vorhanden oder nicht genügend Arbeit vorhanden, muss die Mitarbeiterin freigestellt werden. Das Gehalt wird weiterbezahlt und über die Umlagenfinanzierung der Krankenkasse dem Arbeitgeber rückerstattet.
 
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